Stadtmuseum Lichtenfels

Öffnungszeiten:

Sonntag 14-17 Uhr

Und nach Vereinabarung (Tel.: 09571 795-101) 

 

Eintrittspreise:

Familie 2,50 €
Erwachsener 1,50 €
Schüler/Student/Schwerbehinderter 1,00 €
Gruppen ab 10 Personen pro Person 1,00 €
Schulklassen pro Schüler 0,50 €

 

 

Ansprechpartner:

Museumsleitung:

Stadtarchivarin Christine Wittenbauer

Tel: 09571 795-134

 

Museumsaufsicht:

Anka Hügel
Margret Gerich
Maria Barnickel

 

 

DAS MUSEUM

 

Das Stadtmuseum befindet sich in der 1888/89 für den jeweiligen Direktor der Bayerischen Bierbrauerei erbauten Villa. Der Architekt des Gebäudes war der Coburger Julius Martinet, der damit den ersten roten Backsteinbau in Lichtenfels errichtete.

 

1962 wurde das Gebäude an die Stadt Lichtenfels verkauft. Man richtete dort eine Mietwohnung ein. später wurden einige Räume den verschiedenen Partnerstädten gewidmet. 1998/99 erfolgte der Umbau der ehemaligen Direktorenvilla zum Stadtmuseum.


Neben einem chronologischen Streifzug sind Schwerpunkte auf stadtgeschichtlich relevante Themen wie den Korbhandel, das Stadtgebiet und die Eisenbahn gelegt. Überregionale Bedeutung erfährt das Museum durch die größte bekannte Sammlung von Schneyer Porzellan.

 

Das Stadtmuseum zeigt folgende inhaltliche Schwerpunkte:

  • Stadtgebiet
  • Eisenbahn
  • Korbhandel
  • Stadtgeschichte
  • Schneyer Porzellan

 

Ein Blick in die Stadtgeschichte zeigt zwei Themen - Eisenbahn und Korbhandel - auf: Nach dem Anschluss von Lichtenfels an das Bahnnetz im Jahre 1846 entwickelte sich die Stadt zu einem Eisenbahnknotenpunkt. Die Bahn war lange Zeit größter Arbeitgeber in der Stadt. Mit der Eisenbahn veränderte sich das Stadtbild gegen Ende des 19. Jahrhunderts entscheidend. Die Verlegung von Bahnbehörden nach Lichtenfels zog einige Neubauten nach sich, die teilweise noch heute die Stadt prägen. Der Besucher im Stadtmuseum erhält anhand von Bild- und Texttafeln im Raum Eisenbahn einen Überblick über dieses Thema.

 

Der Bau der Eisenbahn brachte für Wirtschaftszweige, die Verbindung zum überregionalen Markt benötigen, nun in Lichtenfels sehr gute Voraussetzungen. Der Korbhandel profitierte am meisten von dieser Entwicklung. Hier hatten eine Reihe wichtiger Korbhandelshäuser ihren Sitz. Zweimal in der Woche kamen Korbmacher aus der Umgebung bepackt mit Korbwaren nach Lichtenfels und lieferten ihre Ware in den Korbhandelshäusern ab. Eine solche Szene ist im Stadtmuseum im Raum Korbhandel nachgestellt. Außerdem werden in diesem Raum mit historischen Korbwaren der Korbhandel, aber auch die einzige Korbfachschule in Deutschland dokumentiert.

 

 

 

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