Feldgeschworene für mehrere Ortsteile in Lichtenfels vereidigt

 

Bild
Bürgermeister Andreas Hügerich (l.) gemeinsam mit den neuen Feldgeschworenen Alfons Püls (2. v. l.) und Georg Helm (r.).

Zwei neue Feldgeschworene unterstützen künftig die Stadt Lichtenfels bei der Sicherung von Grundstücksgrenzen. Bürgermeister Andreas Hügerich vereidigte Alfons Püls für den Ortsteil Trieb sowie Georg Helm für den Ortsteil Roth und dankte ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement. „Ich danke Ihnen und allen weiteren Feldgeschworenen für die wichtige und wertvolle Arbeit, die Sie im Stadtgebiet leisten“, betonte Hügerich bei der Vereidigung.

 

Feldgeschworene übernehmen eine bedeutende Rolle bei Grenzfeststellungen. Als unparteiische Helfer begleiten sie in der Regel zu zweit oder zu dritt die Mitarbeitenden des Vermessungsamtes bei Grenzbegehungen und -abmarkungen. Dabei achten sie darauf, dass Grenzsteine korrekt gesetzt und bestehende Markierungen nicht unrechtmäßig verändert werden.

 

Tradition und Fachwissen sind in diesem Ehrenamt eng miteinander verbunden. Die Feldgeschworenen gelten als Hüter des sogenannten „Siebenergeheimnisses“. Auch wenn heute moderne Hilfsmittel wie unter Grenzsteinen eingebrachte Magnete verwendet werden, müssen sie weiterhin die historischen Grenzzeichen lesen und deuten können. Anhand von Form und Lage der Zeichen erkennen sie, ob ein Grenzstein verändert wurde.

 

In vielen Ortsteilen der Stadt Lichtenfels werden derzeit weitere Feldgeschworene gesucht. Pro Ortschaft sollten vier bis sieben Ehrenamtliche im Einsatz sein, um die Aufgaben zuverlässig erfüllen zu können. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich an die Stadt Lichtenfels wenden. Nähere Informationen erteilt Susanne Hellmuth unter der Telefonnummer 09571/795-163.